15. Mai 2012 | Kategorie: Allgemein
Autor: Mann

Am Vatertag ins Museum

Für alle Väter, die nicht nur in der Kneipe rumhängen wollen, hier ein Tipp: wir haben geöffnet ab 11 Uhr. Am besten Sie kommen mit der Familie, das macht noch mehr Spass. Wir zeigen Cedric Nunn, den südafrikanischen Fotografen, Hiraki Sawa mit neuen Videoarbeiten und Dong-Yeon Kim aus Südkorea mit seiner Installation in der Sammlung.
Also, wir sehen uns.

Hiraki Sawa zeigt Videoarbeiten

06. Mai 2012 | Kategorie: Allgemein
Autor: Mann

Ein tolles Fest

Es war zwar ein wenig kühl gestern Abend, aber das tat der Stimmung auf unserem Museumsfest keinen Abbruch. Viele Freunde unseres Hauses waren gekommen und ließen sich bei leckerem Wein und Essen auf wunderbare Gespräche unter dem Fallschirm ein. Die Kinder sammelten sich am Feuer oder malten.
Wir danken wieder Georg van den Höövel und gordion managment für die logistische Unterstützung sowie dem Team des Museums, Michael van den Höövel und dem Team des Poorte Jäntje. Alle waren auf ihrem Platz und so ging auch dieses Fest in unserem Garten bis spät in die Nacht, bzw. in den frühen Morgen.
Nach dem Fest ist vor dem Fest: im September laden wir wieder ein. Wir sehen uns.

28. April 2012 | Kategorie: Allgemein
Autor: Mann

Bücherei Eröffnung

ein tolles Fest …

27. April 2012 | Kategorie: Allgemein
Autor: Mann

Museumsfest 2012

am Samstag, 5. Mai 2012 ab 19 Uhr.

Am 5. Mai 2012 laden wir zu unserem diesjährigen Museumsfest ein.
Wie bereits zur Tradition geworden, werden wir im Garten wie auch im Museum selbst mit unseren großen und kleinen Gästen einen wunderschönen und unvergesslichen Abend verbringen.
Die musikalische Umrahmung liegt in den Händen des Trios „Die Drei von der Tankstelle“ aus Hamburg. Eine charmante Sängerin und zwei gut aussehende Musiker präsentieren neue und alte Lieder in frischen Tönen, auf ihre eigene, unverwechselbare und charmante Art. Mitten im Publikum, als „Walkin´ Act“.   Unplugged und nur mit Gitarre, Waschbrett und Kontrabass kredenzen die Drei ihre Lieder quer durch sämtliche Rhythmen und Jahrzehnte.
Für schmackhafte Köstlichkeiten sorgt am offenen Grill wie im vergangen Jahr das Team vom Poorte Jäntje. Ebenso serviert Michael van den Höövel Weinspezialitäten.
Wer unsere Feste kennt weiß, dass wir mit viel Liebe und Engagement unsere jungen Gäste willkommen heißen. Für Jasmin Schöne und ihr Team ist es eine große Freude Kreativität zu wecken und zu entfalten während die Eltern gemütlich plaudern und sich der Musik hingeben. Am offenen Feuer im Garten wird u.a. wieder Stockbrot gegrillt.
Wir danken ganz besonders dem Team um Georg van den Höövel und seinem Unternehmen gordion. Ohne sein großes Engagement wäre ein solches Fest für uns nicht realisierbar.

Herzliche Einladung zu einem unvergesslichen Abend im Museumsgarten!

19. April 2012 | Kategorie: Eröffnungen
Autor: Mann

Feiern bei Seranoschinken und Champagner

Mit der Gocher Feuerwehr und vielen lieben Freunden haben wir die Wiedereröffnung des Museums gefeiert. Nach einem Brand am Haus, mussten wir zwei Wochen schließen, um die Schäden an der Außenwand und der Fenster zu beseitigen. Auch lästige Gerüche sind nun vertrieben und wir laden wieder zum Kunstbesuch nach Goch ein.
Hier erwarten Sie Fotografien des südafrikanischen Fotografen Cedric Nunn sowie Videoarbeiten des japanischen Künstlers Hiraki Sawa. Und dann ist da ja noch unsere ständige Sammlung sowie die Rauminstallation des südkoreanischen Künstlöers Dong-Yeon Kim.
Täglich außer montag von 10 – 17 Uhr. Samstag/Sonnta von 11-17 Uhr.

Freier Eintritt bis Sonntag, 22. April 2012

Bald geht es wieder los:

Schon bald kann man wieder unsere Ausstellungen sehen. Denn ab Donnerstag sind die Sanierungsarbeiten nach dem Brand so weit abgeschlossen, dass wir wieder aufmachen werden. Bis auf wenige Kleinigkeiten ist alles soweit hergerichtet und wir freuen uns auf viele neugierige Besucher hier im Haus.

11. April 2012 | Kategorie: Allgemein
Autor: Fischer

Schöner Artikel in der ZEITKUNST erschienen!

Hoch oben, im 14. Stockwerk des Frankfurter Main-Forums, läßt Cedric Nunn den Blick über die Stadtsilhouette schweifen. Vor 29 Jahren, 1983, war er zuletzt in Frankfurt gewesen. Das war, nachdem gerade seine erste Gruppenausstellung eröffnet worden war: „Nicht Wir Uns Trennen“. Jetzt ist er, von Johannesburgüber Goch am Niederrhein anreisend, wieder hier. Am Vorabend ist in Goch seine erste Retrospektive mit 125 Fotografien aus drei Jahrzehnten eröffnet worden. Nun wird er im Tower der IG Metall der einzigeanwesende Künstler sein, wenn die Ausstellung „Südafrikanische Fotografie 1950-2010“ ihren Auftakt hat. 20 Fotografen zeigen von Apartheid (1950-1976) über Kampf (1976-1994) bis Freiheit (1994-2010) das soziale, politische und kulturelle Leben und den Kampf ums Überleben der schwarzen Bevölkerung in Südafrika. Von Cedric Nunn wird etwa die 1987 in Mpophomeni, einem Ort im Norden seiner Heimatprovinz KwaZulu-Natal, entstandene Fotografie „Begräbnis von zwei Jugendlichen, die im Natal-Krieg entführt und getötet wurden“ gezeigt. Zwischen zwei Särgen steht im Altarraum mit ausgebreiteten Armen ein junger Schwarzer und singt das Trauerlied. Die rechts und links des Kreuzes angebrachten Banner mit dem Aufruf „Stop the Killings!!“ verdeutlichen die gesellschaftspolitische Brisanz dieses feinsinnig festgehaltenen Moments der Totenfeier. Stephan Mann, Direktor des Museum Goch, und Ralf-P. Seippel, der seit 1996 als erster Europäer in Downtown Johannesbur eine Galerie für zeitgenössische Kunst eröffnete, sind die Kuratoren der Schau, die auf Betreiben von Berthold Huber, des ersten Vorsitzenden der IG Metall, zustande gekommen ist. Auch die Retrospektive Cedric Nunns haben sie zusammengestellt. Sieben Stationen in Südafrika, Deutschland, den USA und Mosambik liegen noch vor dem feinfühligen, engagierten Künstler. Gering erscheint die von ihm selbst getroffene Auswahl von 125 Fotografien im Verhältnis zu dem ca. 120 000 Negative und 5000 Abzüge umfassenden Archiv, das im hügeligen Inland Südafrikas, im Byrne Valley am Minerva Naturreservat von Kwa- Zulu-Natal, unmittelbar seinem Wohnbereich angegliedert ist. Gut anderthalb Stunden sind es zu der am Indischen Ozean liegenden 2-Millionen-Metropole Durban, die heute als Top-Reiseziel angepriesen wird, wenn es um die Verbindung von Badeurlaub, Shopping und Kultur geht. Von diesem Mainstream-Rummel ist in Cedric Nunns Fotografien nichts zu sehen. Sein Fokus liegt stets auf dem sozialen Leben in Südafrika. In den Großstädten entstehen Aufnahmen wie das im Jahr 2000 in Johannesburg fotografierte Hochformat: Es zeigt drei dem Betrachter abgewandte Kinder, wie sie einträchtig auf eine große, schon von vielen anderen Kindern bemalte Tafel zeichnen, die als Teil eines Kinder-Street-Art-Projekts aufgestellt wurde. Dahinter ragt trist der monolithisch wirkende Block des großen Verwaltungsgebäudes des Transportwesens Johannesburgs auf. Cedric Nunn stammt aus einer der ältesten Familien des Landes. Seine Schulzeit endete mit 15 Jahren. Acht Jahre arbeitete er in einer Zuckerrohrplantage, schnell realisierend, dass dieses Unternehmen als Mikrokosmos perfekt die desolate Funktionsweise seines Landes widerspiegelte. Er schloss sich der Arbeiterbewegung an, wollte auf die Missstände seines Landes aufmerksam machen und entdeckte die Kamera als sein Medium. Peter McKenzie führte ihn in die Fotografie ein, über ihn lernte er den Fotografen, Künstler und Aktivisten Omar Badsha kennen. Er stieg bei Afrapix mit ein, jenem 1982 von Badsha gegründeten, unabhängigen Fotografen- Kollektiv. Bis heute liefert Cedric Nunn, 1957 in Nongoma, KwaZulu-Natal geboren, in ästhetisch anspruchsvollen, oftmals poetisch anmutenden Kompositionen ein umfassendes Bild der Lebenswelten der schwarzen Bevölkerung. Zu Recht gehört er zu den großen Entdeckungen der mittleren Generation im Bereich südafrikanischer Fotografie. (Dr. Christiane Morsbach)

Cedric Nunn –

Call and Response

>

Museum Goch

Kastellstr. 9

47574 Goch

Di-Fr 10-17 h, Sa-So 11-17 h

www.museum-goch.de

bis 10.6.

Südafrikanische Fotografie

1950-2010

>

Main-Forum der IG Metall

Wilhelm-Leuschner-Str. 79

60329 Frankfurt

Mo-Fr 9-18 h, Sa/So n. Ver.

bis 4.5.

30. März 2012 | Kategorie: Allgemein
Autor: Fischer

Feuer neben dem Museum

Heute Nacht ist das Museum nur knapp einer Feuerkatastrophe entgangen. Neben dem Museum wurde Feuer gelegt, so dass mehrere Fenster zerbarsten und ein Großteil der Fassade Beschädigt wurde. Zum Glück war die Feuerwehr sehr schnell vor Ort und konnte schlimmeres Verhindern. In den Räumen hängt der Brandgeruch. Deshalb bleibt das Museum heute geschlossen. Morgen wollen wir wieder öffnen.

 Der Kommunalbetrieb bei den Aufräumarbeiten.

Danke für die schnelle Hilfe!

28. März 2012 | Kategorie: Allgemein
Autor: Mann

Stille Demo in Goch angekommen

Im bürgerlichen Engagement gegen die Schließung des Krankenhauses haben sich nun die Sponsoren – Sparkasse und Stadtwerke – zusammengefunden und mit dem Museum die Aufstellung der “Stillen Demo” von Pit Bohne auf dem Gocher Marktplatz ermöglicht.

Pit Bohnes Anliegen ist es, dem Aufschrei der Menschen ein Gesicht zu geben. Im Zentrum seines Werks steht der Mensch. Seine Figuren stehen für das Verlangen der Menschen nach Freiheit und Selbstbestimmung.
Für Goch stehen Bohnes Figuren für den Protest der Bürgerinnen und Bürger gegen die Schließung des Krankenhauses. Aber erst mit der Menschenkette aus den Menschen dieser Stadt erfüllt sich der Aufschrei der Figuren zum Handeln. Die Menschen mögen sich befreien von ihren Betonsockeln, mit denen sie scheinbar fest verbunden sind und ihren Protest formulieren und öffentlich machen. Aus der „stillen Demonstration“ mag so ein lauter Aufschrei werden. 

 

19. März 2012 | Kategorie: Förderverein
Autor: Mann

Museum&Freunde e.V. auf Tour

Unsere diesjährige Kunstreise führte uns nach Metz, Straßburg und Baden-Baden. natürlich standen die beiden bedeutenden Kathedralen im Vordergrund unserer Kunstbetrachtung. In die Gegenwart führte uns die Besichtigung des neuen Centre Pompidou in Metz mit seiner grandiosen Architektur.
In der Kurstadt schließlich beschlossen wir unsere Reise mit einem Besuch im Burda-Museum sowie im Atelier von Alfonso Hüppi, der uns herzlich begrüßte und seine neuesten Arbeiten vorstellte.